Ausgangssituation
Gegründet wurde das Unternehnen in den 30er Jahren, die Eröffnung der ersten Lidl-Discount-Filialen rund um Ludwigshafen in den 70er-Jahren war der Startschuss für eine kontinuierliche Erfolgsgeschichte. Die rasante Erweiterung des Filialnetzes konzentrierte sich bis in die späten 80er-Jahre auf Deutschland. Seit den 90er-Jahren weitet Lidl seine Aktivitäten in Europa konstant aus und ist mittlerweile zu einem der erfolgreichsten Unternehmen im Lebensmittel- Einzelhandel geworden. In über 20 Ländern arbeiten derzeit rund 170.000 Mitarbeiter in über 9.000 Filialen.
Zielsetzung
Für die Expansion in Rumänien sind Logistikzentren und Filialstandorte zu errichten. Zusätzlich werden die Filialen eines Mitbewerbers (Plus-Filialen) übernommen und müssen den eigenen Standards angepasst werden. Am Dach der Logistikzentren ist die Errichtung großer Photovoltaik-Anlagen geplant, die eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit und Unabhängigkeit gewährleisten sollen.
Umsetzung
Die Anforderungen an einen wirtschaftlichen Betrieb von Photovoltaik-Großanlagen sind umfangreich. Es ist nicht nur der rein technische Aspekt mit Möglichkeiten und Kosten der Aufstellung und Montage zu prüfen, es sind Ertragsprognosen zu erstellen, die örtlichen Rahmenbedingungen für die Erzeugung erneuerbarer Energien zu evaluieren, Einspeisemöglichkeiten in die örtlichen Netze zu erheben und alle Informationen in übersichtlicher Form zu dokumentieren, sowie für das Management zusammenzufassen. Für die Übernahme der bestehenden Filialen sind in einem ersten Schritt die vorhandenen Systeme zu erfassen, zu bewerten und für eine Integration in das Lidl-Konzept zu überprüfen. Dies ist an Hand dreier Musterstandorte erfolgt. Darauf aufbauend kann ein abgestimmter Standard für die Umbaufilialen erstellt werden, der nicht nur technischen sondern auch finanziellen und wirtschaftlichen Kriterien entsprechen muss. Wesentlich sind auch die Auswirkungen auf die Betriebskosten und auf spätere Umbauten, sowie weitere Sanierungsschritte.